Meine Buchtipps 2017 – Teil 2

Endlich geht’s weiter mit der #bookchallenge2017 und meinen Buchtipps. In Teil 2 nenne ich dir die besten Bücher die ich von April bis Juni gelesen hab. Der Schwerpunkt liegt dieses Mal im Tun. Viele Bücher in diesem Teil sind zum direkten Anwenden gedacht. Sowohl bei dir selbst, als auch in deinem Zuhause oder im Job.

Fürs dritte Quartal stehen wieder verstärkt Ratgeber zum Wachsen, Lernen und zur Selbstoptimierung auf dem Programm. Doch in den letzten drei Monaten brauchte ich eine Pause davon, da ich in Teil 1 viele Bücher zu dem Thema gelesen habe. Statt vor allem meine Denkweise und Glaubenssätze zu hinterfragen, hab ich meine Energie auf die Umwelt und äußere Prozesse angewendet. Natürlich lässt sich das eine vom anderen nie trennen. Wenn du neue Dinge ausprobierst, hinterfragst du dich und deine Gewohnheiten ständig selbst. Das ist auch gut so. Aber bei den folgenden Buchtipps kannst du oft sofort ein Ergebnis sehen. Sie sind Bücher die dich zum Tun anregen, mehr als Nachschlagewerk denn als einmalige Lektüre gedacht.

Wie immer hab ich meine Bücher bei mir in der örtlichen Buchhandlung gekauft bzw. bestellt. Deshalb sind sie hier auch nicht mit einem Onlineshop verlinkt. Ich bezahle nicht mehr und ich kann sie spätestens einen Tag später abholen. Zudem unterstütze ich so ein lokales Geschäft.

 

The Glow Code (Skinfood und Naturkosmetik zum Selbermachen) – Anita Bechloch

 

In diesem Buch geht es um die ganzheitliche Verbesserung von Haut und Haaren durch selbstgemachte Naturkosmetik und gesundes Essen. Sie beschreibt ein 28-Tage-Programm nachdem du den Glow erreichst, also von Innen leuchtest. Auch wenn du das Programm nicht durchziehen willst, findest du einige tolle Tipps für eine bessere Haut und schönere Haare. Zudem beinhaltet das Buch viele tolle Rezepte für selbstgemachte Naturkosmetik, von Gesichtscreme über Deo bis hin zu Shampoo und Conditioner.

 

 

Einfach Leben (Der Guide für einen minimalistischen Lebensstil) – Lina Jachmann

 

Was soll ich sagen: Ich liebe dieses Buch! Schon allein weil es so schön gestaltet ist und mit großartigen Bildern und Texten aufwartet. Ich hatte es auch innerhalb weniger Stunden in einem Ruck durchgelesen. Seitdem hat es bei mir einen besonderen Platz erhalten, einfach zum immer wieder durchblättern.

Es geht darin um Minimalismus in seinen verschiedenen Formen und Bereichen. In den Kapiteln Wohnen, Mode, Körper und Lifestyle bekommst du haufenweise Anregungen, wie du dein Leben minimalistischer gestalten kannst. Dabei kommt nicht nur die Autorin selbst zu Wort. Im Buch erfährst du jede Menge Geschichten von Menschen, viele davon Blogger, die minimalistisch leben und dir ihre besten Tipps geben.

 

 

Ankommen (Deine Yogapraxis für zu Hause) – Annika Isterling

 

Ich geb´s zu, ich bin ein Opfer von schön gestalteten Büchern. Genauso eines ist Ankommen, wunderschön gestaltet in ruhigen, zurückhaltenden Farben. Annika Isterling beschreibt wunderbar, wie du deine Yogapraxis zu Hause üben kannst. Dabei legt sie nicht nur Wert auf die Asanas an sich, sondern stellt auch anschaulich dar, dass Yoga nicht nur auf der Matte passiert. Yoga ist auch die Achtsamkeit im Alltag, die Meditation, dein Gedankenfluss. Aber ja, Yoga zu Hause bedeutet auch: rauf auf die Matte. Dafür stellt sie die gängisten Asanas im Yoga vor, sowohl mit jeweils einem Bild als auch einer Anleitung. Sie beschreibt genau, wie du dir deine eigene Yogaeinheit zusammenstellst. Oder du benutzt es einfach als Nachschlagewerk für die verschiedenen Yoga-Positionen zu Hause.

 

 

Zwiebelwickel, Essigsocken & Co. (Traditionelle Hausmittel neu entdeckt) – Karin Berndl und Nici Hofer

In diesem Buch werden die alten Hausmittel wieder zum Leben erweckt. Zum Beispiel beim ersten Kratzen im Hals oder Übelkeit, wenn es nicht sofort die Tablette aus dem Medizinschrank sein soll. Manchmal helfen Hausmittel eben genauso gut. Vor allem zu Beginn wenn die fiese Erkältung sich gar nicht erst festsetzen soll. In diesem Buch findest du viele Rezepte für alle möglichen Beschwerden, wie etwa Husten, Halsweh, Fieber, aber auch zur Linderung von Erkältungsbeschwerden. Ich kann nicht beurteilen wie wirksam diese Hausmittel sind. Zudem sind Hausmittel immer auf eigene Gefahr einzunehmen und im Zweifelsfall würde ich einen Arzt konsultieren. Aber ich finde es spannend zu lernen, welche Eigenschaften verschiedene Pflanzen und Nahrungsmittel besitzen.

 

 

Altbewährt und neu entdeckt (Natürliche Hausmittel aus Großmutters Zeiten) – Rachelle Blondel

Dieses Buch enthält, ebenso wie das oben genannte, verschiedene Rezepte zur Linderung bei Krankheit und Beschwerden. Aber hier werden zudem auch Hausmittel zum Putzen oder zur Körperpflege beschrieben. Auch in diesem Buch geht es vor allem um das Lernen, wofür du pflanzliche Mittel verwenden kannst, wenn du nicht gleich zur Chemiekeule greifen möchtest.

 

 

Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie – Smartikular

Wenn ich mich für eines der Bücher über Hausmittel entscheiden müsste, dann wäre es dieses hier. Dieses Buch ist ein umfassender Ratgeber, der etwa beweist, dass du im Haushalt nicht dutzende verschiedene Reiniger brauchst. Auch hier geht es darum, die Chemiekeule durch umweltverträglichere Alternativen zu ersetzen, die dir zudem noch Geld sparen. Ich hab es stets griffbereit stehen und nutze es als Nachschlagewerk, vor allem beim Putzen. Aber auch hier findest du viele verschiedene Rezepte für selbstgemachte Kosmetik, eben für all das, was du in der Drogerie kaufen kannst.

 

 

Besser leben ohne Plastik – Anneliese Bunk & Nadine Schubert

Wie der Name des Buches schon sagt, dreht es sich hier darum, Plastik zu vermeiden. So wird erklärt was Plastik überhaupt ist und wo es zu finden ist, auch wenn es nicht danach aussieht. (Etwa Mikroplastik). Im Buch geben dir die beiden Autorinnen eine schöne Einführung in die verschiedenen Arten von Plastik. Vor allem dieser Teil fand ich spannend zu lesen. Daneben erhältst du Tipps und Infos zu plastikfreien Alternativen.

 

 

Spark Joy (An Illustrated Master Class on the Art of Organizing) – Marie Kondo

Marie Kondo ist meine Heldin. Mein kompletter Inhalt des Kleiderschranks ist nach ihrem System ausgerichtet. Ich hab alle Regalbretter meines Schranks rausgeschmissen und durch Schubladen ersetzt. Ich liebe es, meine Kleidung nach ihrer Methode zu falten und ordentlich aufgereiht im Schrank zu sehen. Daher ist es nicht verwunderlich wenn ich dir dieses Buch unbedingt empfehle. Hier findest du neben der Erklärung des „Does it spark joy?“-Prinzips auch Illustrationen, wie jeder Gegenstand zu sortieren und ggf. zu falten ist. Allein schon das Durchblättern und Betrachten der Grafiken ist ein Genuss für mich. Aber Achtung, wenn es dir so geht wie mir willst du danach am liebsten sofort das ganze Haus aufräumen.

 

 

Nice girls don´t get the Corner Office – Lois P. Frankel

Ein Ratgeber zur Selbstoptimierung ist dann doch noch dabei. Aber auch hier geht es ausdrücklich darum, die Ratschläge im Buch möglichst sofort umzusetzen. Das Buch handelt von den Fehlern die Frauen im Business begehen, sei es etwa beim Auftreten oder der Kommunikation. Mit all diesen Fehlern legen wir uns selbst Steine in den Weg, die uns am Weiterkommen im Job hindern. Obwohl ich zu Beginn eine eher skeptische Einstellung zu diesem Buch hatte, bin ich mittlerweile restlos begeistert. Ich hab mich bei so vielen Beispielen wiedererkannt. Natürlich begeht niemand alle Fehler gleichzeitig, aber trotzdem ist es spannend über jeden einzelnen nachzudenken. Neben der Analyse was falsch läuft gibt dir Lois P. Frankel ganz konkrete Tipps und Handlungsaufforderungen, um dein Verhalten zu deinen Gunsten zu ändern. Auch wenn du nicht vorhast, auf der Karriereleiter nach oben zu klettern wird dir das Buch helfen, mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln und eine höhere Beachtung zu finden.

 

Das waren meine Buchempfehlungen Teil 2 in 2017. Wenn dir das noch nicht gereicht hat, dann kann ich dir noch 2 Extratipps geben. Von diesen beiden Büchern gibt es kein Foto, da ich sie als Hörbuch gehört habe.

 

Ich bin Malala – Malala Yousafzai

Meine Flucht aus Nordkorea – Yeonmi Park

Das sind beides Bücher von starken Frauen, die unglaublich traumatische Schicksale durchlebt haben. Doch anstatt daran zu zerbrechen sind sie stärker als zuvor daraus hervorgegangen. Sie geben dir einen unglaublich authentischen Eindruck wie es ist in einer Heimat zu leben, in der Freiheit ein unbekanntes Wort ist.

Malala erzählt davon, in Pakistan aufzuwachsen während die Taliban an Macht gewinnen. Durch sie habe ich zum ersten Mal verstanden, wie die Taliban ihren Anfang genommen hat und wie diese extremistische Gruppe so groß werden konnte. Ich habe es zum ersten Mal wirklich wertgeschätzt, dass ich als Frau selbstverständlich zur Schule gehen durfte.

Yeonmi hingegen ist in Nordkorea aufgewachsen. Das Einzige, was ich aus diesem Land wusste bezog sich auf Nachrichtenmeldungen. Durch Yeonmi hab ich einen Einblick bekommen, wie es wirklich ist, dort zu leben. Was es bedeutet, ständiger Gehirnwäsche unterzogen zu werden und das auch Flucht oft erst mal nicht Freiheit, sondern weiterer Kampf ums Überleben bedeutet.

Beide Frauen haben mir gezeigt, wie dankbar ich sein darf, nur weil ich zufällig in einer Demokratie geboren wurde. Doch sie zeigen mir auch wie wichtig es ist, sich zu informieren und zu kämpfen, damit Freiheit überall auf der Welt ein Grundverständnis wird.

 

Ich hoffe ich konnte dich mit meinen vorgestellten Buchtipps inspirieren und dir vielleicht die ein oder andere neue Lektüre bescheren. Schau gerne auch nochmal beim Teil 1 vorbei!

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