Buchempfehlung 2017 – Teil 1

Da ich mir ja vorgenommen habe, dieses Jahr viel mehr zu lesen bekommst du die besten Bücher aus meiner #bookchallenge2017 als Empfehlung von mir, mit dem eindeutigen Hinweis dass du sie unbedingt lesen solltest.  Los geht’s mit Teil 1, also den Büchern die ich von Januar bis März gelesen hab.

Alle Bücher die ich dir hier nenne, kann ich dir uneingeschränkt empfehlen. Die meisten Bücher lese ich auf englisch, einfach um den Originalton des Autors besser einzufangen. Viele der genannten Bücher gibt es aber mittlerweile auch in deutscher Übersetzung.

 

The Slight Edge – Jeff Olson

Das Buch beschreibt die kleinen Gewohnheiten, die sich über die Zeit summieren. Wenn du zum Beispiel jeden Tag 1€ beiseitelegst, ist das erst mal nicht viel. Nach einem Jahr hast du aber 365€. Die kleinen Dinge die du heute tust, entscheiden demnach über den großen Erfolg in der Zukunft.

Ich finde das ist wirklich ein interessanter Gedanke. Jeff Olson spinnt diesen Gedanken weiter und verdeutlicht ihn mit vielen Beispielen. Mir hat es geholfen, meine Gewohnheiten noch einmal neu zu überprüfen und anzupassen.

 

Big Magic – Elizabeth Gilbert

Ich bin lange um das Buch herumgeschlichen, bevor ich es mir gekauft habe. Letztendlich habe ich es verschlungen und geliebt. Allgemein gesagt geht es um die Gabe der Kreativität, die jeder in sich trägt. Es geht darum, dass du nicht für andere kreativ sein musst, sondern nur für dich selbst. Wenn du etwas erschaffst, das der Rest der Welt hässlich findet, du aber liebst, dann ist das ein großartiger Erfolg.

Zudem stellt sie die These auf, dass es für jede kreative Idee die du hast, eine bestimmte Zeit gibt. Wenn du die Idee nicht weiterverfolgst, also nicht aktiv wirst, sucht sie sich einen neuen kreativen Geist. Kennst du das Gefühl, wenn du einen Traum hast etwas zu erschaffen aber ihn nur in deinem Kopf lässt bis er irgendwann in Vergessenheit gerät? Und einige Zeit später bringt irgendjemand anders genau deine Idee an die Öffentlichkeit? Das meint Elizabeth Gilbert mit dem Gedanken, dass Ideen wandern, wenn sie nicht genug Beachtung bekommen. Du kannst das für esoterischen Quatsch halten. Vielleicht bringt es dich aber auch dazu, deine Träume zukünftig aktiver zu verfolgen.

Alles in allem kann ich dir das Buch auf jeden Fall sehr empfehlen, auch oder vielleicht erst recht, wenn du dich bisher nicht für einen kreativen Menschen gehalten hast.

 

The Subtle Art of not giving a Fuck – Mark Manson

Ich bin schon einige Zeit begeisterter Leser von Marks Blogbeiträgen. Umso mehr hab ich mich auf sein Buch gefreut. Ich mag die klare Sprache ohne Umschweife und den manchmal schwarzen Humor. Das Buch hat mich wirklich nicht enttäuscht. Es geht bei dem Buch übrigens nicht darum, dass dir alles scheißegal sein sollte. Du sollst einfach nur aufhören, dich um Unwichtiges zu kümmern oder dich sogar wegen Banalitäten aufzuregen. Mark regt im Gegenteil sogar dazu an, viel mehr Fucks zu geben, viel mehr Gefühle zuzulassen und wirklich zu zeigen was dir wichtig ist. Aber genauso sollst du dich von dem Druck lösen, an jeder Kleinigkeit so viele Gedanken zu verschwenden.

 

The Thank You Economy – Gary Vaynerchuk

Wo war ich all die Zeit, dass das mein erstes Buch von Gary Vaynerchuck ist? Ich mochte seinen mitreißenden Schreibstil von Anfang an. In seinem Buch dreht es sich um den Gedanken, dass die Firmen ihre Kunden wieder als Menschen sehen sollten. Sie sind nicht nur Zahlen und Profit, sondern Menschen mit Gedanken, Wünschen und Träumen. Jeder von uns ist irgendwo Kunde und wir alle wollen wertgeschätzt werden. Wir alle wollen den besten Service und mehr sein als bloß ein Geldbeutel. Gary Vaynerchuk beschreibt einige Techniken, wie das gelingen kann und gibt fantastische Beispiele von Firmen, die das tun.

Doch das Buch ist nicht nur für Firmeninhaber sinnvoll. Auch als Angestellter hast du vielleicht mit Kunden zu tun. Oder deine Kunden sind deine Arbeitskollegen, deine Blogleser, die Menschen für die du ehrenamtlich tätig bist…die Liste ist lang. Aber für alle gilt das Gleiche, sie alle wollen wertgeschätzt werden.

 

Feminist Fight Club – Jessica Bennett

Das Buch handelt vom Alltagsseximus, dem wahrscheinlich jede Frau ausgesetzt ist. Wenn du die einzige Frau im Büro bist, und immer den Kaffee kochen musst. Wenn dein Chef deine männlichen Kollegen beim Namen nennt, aber du bist „Schätzelein“. Wenn du in einem Meeting ständig von Kollegen unterbrochen wirst, wenn du am reden bist.

Vielleicht werden manche jetzt die Augen verdrehen, von wegen: „Sich nicht so anstellen“ und „Das ist doch nicht so schlimm“. Ja, vielleicht ist es nicht „schlimm“. Aber ist es angenehm? Fühlst du dich als Frau dadurch wertgeschätzt oder genauso respektiert wie deine männlichen Kollegen? Ist das tatsächlich Gleichberechtigung?

Wahrscheinlich lautet auf all diese Fragen die Antwort: nein! Deshalb, ja, es ist (meistens) nicht „schlimm“. Trotzdem ist das kein Grund, warum wir das nicht trotzdem ändern sollten. Das Buch zeigt einfache Tricks und Beispiele, wie wir das schaffen. Indem wir etwa unser Selbstbewusstsein stärken, uns nicht unterbrechen lassen, uns nicht damit begnügen Schätzelein zu sein und vor allem ganz wichtig, mit anderen Frauen zusammen kämpfen. Für mehr Gleichberechtigung und weniger Alltagssexismus.

 

Lean in- Sheryl Sandberg

Sheryl schreibt über sehr viele persönliche Erfahrungen als Frau in einer Spitzenposition. Bei ihr dreht es sich weniger um die Erfahrungen von außen, sondern mehr um die persönliche Einstellung. Welches Mindset du brauchst um als Frau um Karriere, Privatleben und Kinder unter einen Hut zu bringen und trotzdem nicht durchzudrehen.

Auch wenn ich längst nicht in einer solchen Spitzenposition wie Sheryl arbeite, hab ich doch aus dem Buch einige spannende Gedanken gezogen. Vor allem, dass es oftmals nur die eigenen Schranken im Kopf sind, die verhindern, dass wir das bekommen was wir wollen und brauchen.

Ich hoffe du konntest ein paar Inspirationen für deine nächste Lektüre finden.

Ich habe die Bücher übrigens nicht verlinkt. Ich beziehe meine Bücher nämlich mittlerweile aus einer lokalen Buchhandlung, statt über den Onlinehandel. Sie kosten dort genauso viel, können ebenso für den nächsten Tag bestellt werden und ich unterstütze damit einen lokalen Händler. Zudem spare ich am Verpackungsmüll. Vielleicht möchtest du das ja ebenfalls mal ausprobieren.

Hier kannst du übrigens nochmal nachlesen, was genau die #bookchallenge2017 ist.

Welches Buch wird bei dir auf der Leseliste landen?

6 Responses
  1. Liebe Sarah,
    Respekt für deinen Lesestoff in so kurzer Zeit! 😀 Das motiviert mich ehrlich gesagt SEHR, endlich damit auch mal wieder äh anzugangen / weiter zu machen…naja… you know! ;D
    The Thank You Economy und The Subtle Art of not giving a Fuck hören sich sehr spannend an, die werde ich gleich mal auf meine Liste setzen. Danke dafür!
    Zum Thema Gewohnheiten mag ich dir das Buch Better than before von Gretchen Rubin empfehlen. Das hat bei mir zu ziemlich vielen Aha Effekten gesorgt und ich hab endlich verstanden, warum ein Belohnungssystem bei mir (zu Recht) nicht funktioniert. 😀
    Ganz liebe Grüße und weiterhin ganz viel Lesevergnügen! 🙂
    Sunray

    1. Sarah

      Hallo Sunray,

      danke dir. Schön dass es dich motiviert, mal sehen ob ich das Lesetempo auch im nächsten Quartal aufrecht erhalten kann.

      Das Buch „Better than before“ kommt bei mir jetzt auch auf die Wunsch- / Merkliste und ist vielleicht bei der nächsten Bestellung im Buchladen dabei.

      Dir auch ganz liebe Grüße,

      Sarah.

  2. Die Bücher hören sich alle total spannend an! Dein Beitrag motiviert mich die Bücher alle selber zu lesen! Slight Edge steht auch schon lange auf meiner Wunschliste! Was sich auch interessant anhört ist Big Magic! Danke für die tollen Zusammenfassungen 💐

    1. Sarah

      Hey Bixla,

      danke dir und gerne. Ich freu mich auch immer über Buchempfehlungen, daher teile ich meine Lieblingslektüre auch gerne mit anderen.

      LG, Sarah.

  3. Bis auf (das wirklich sehr empfehlenswerte) „Lean in“ hab ich keins der Bücher bisher gelesen. Die Sammlung schaut auf jeden Fall super aus und sagt mir und meinen momentanen Lesegewohnheiten sehr zu. Bei Videos von Gary Vaynerchuck auf youtube hab ich immer das Gefühl, er quasselt viel zu schnell, da komm ich manchmal gar nicht mit, deshalb bin ich gespannt auf seinen Schreibstil. Bin gespannt auf die nächste Liste April bis Juni 🙂

    1. Sarah

      Hallo Franzi,

      danke dir. Ja, Gary Vaynerchuck hat bei seinen Videos für mich auch immer gefühlt zu viel Energie. Sein Buch ist da deutlich entspannter zu lesen, in deinem eigenen Tempo.

      LG, Sarah.

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Ich bin Sarah. Musikerin, Nerd und hazeleyednerd in Person. Wenn du mehr über mich erfahren willst, kannst du das hier tun.

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