23 Dinge die du von Digitalen Nomaden lernen kannst

Ich arbeite 9-to-5. Eigentlich 7:30-to-15:30, aber es kommt auf dasselbe hinaus. Durch eine Blogparade wurde ich animiert, über das Thema 9-to-5 oder Digitaler Nomade nachzudenken. Obwohl ich zufrieden bin mit meinem 9-to-5-Leben, finde ich die Idee des digitalen Nomadentums trotzdem spannend. Ich will auch nie ausschließen, nicht selbst mal ein Digitaler Nomade zu werden. Bis das so weit ist hab ich mir die Philosophie der Digitalen Nomaden mal genauer angesehen. Ich finde, selbst wir, die mit 9-to-5 glücklich sind, können einiges von ihnen lernen.

 

1 Wenn du unglücklich in deinem Job bist – kündige!

Digitale Nomaden haben vor allem eins gemeinsam. Sie tun beruflich genau das, was ihre Leidenschaft ist. Sie quälen sich nicht in langweiligen Projekten. Sie arbeiten nicht an Dingen und mit Menschen zusammen, die sie unglücklich machen und runterziehen.

Genau das solltest du auch tun. Auch wenn du 9-to-5 arbeitest, heißt das nicht dass du jeden Job machen musst. Wenn du dich jeden Tag zur Arbeit quälst, solltest du dringend was ändern. Auch wenn dein Job noch so gut bezahlt ist und du eine Festanstellung in der Tasche hast. Willst du wirklich bis zum Ende deines Arbeitslebens Angst vor Montagen haben? Nicht wirklich, oder? Also los, such dir einen neuen Job.

Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten. (Konfuzius)

2 Setze deine Träume in Handlungen um

Digitale Nomaden

Ich kenn das, die Bucketlist wird immer länger. Dauernd denkst du: Ach, ich würde mal so gerne…! Könnte ich nur…! Oder du schielst auf andere und wünschst dir du hättest genauso viel Erfolg wie sie.

Soll ich dir was verraten? Du kannst. Meist sind die Hindernisse deinen Traum zu erfüllen kleiner als du denkst. Jeder der Erfolg hat, hat mal klein angefangen. Das Geheimnis ist, Schritt für Schritt weiterzugehen. Hart an dir und deinen Träumen zu arbeiten und dich durch Rückschläge nicht aufhalten zu lassen.

Ich wollte schon schreiben, als ich noch ein kleines Mädchen war. Aber irgendwie hat es nie richtig geklappt. Vor ca. 2 Jahren hab ich dann angefangen zu bloggen. Damals wusste ich weder genau, über welches Thema ich schreiben sollte, noch hab ich erwartet dass irgendjemand das wirklich liest. Ich hatte nicht die geringste Ahnung vom Bau einer Website noch von WordPress, HTML oder sonst was.

Mittlerweile betreibe ich diesen Blog. Dank ihm war ich bereits in Wien, Frankfurt und Belgrad. Ich hab viele Freunde in ganz Deutschland durchs Bloggen gefunden. Einfach nur weil ich mich getraut hab meine Träume in Handlungen zu verwandeln.

Digitale Nomaden tun sowas dauernd. Schon allein dadurch, dass sie den Traum eines eigenen Business verwirklicht haben.

 

3 Reise so viel du kannst

Digitale Nomaden

Das ist einer der Gründe davon, Digitaler Nomade zu werden. Die Freiheit zu haben, von überall auf der Welt zu arbeiten und daher die ganze Welt bereisen zu können.

Das solltest du auch tun. Wann immer du ein paar Tage Zeit hast, reise! Entdecke die Welt, sieh dir ihre Wunder an! Selbst wenn du dich nur innerhalb Deutschlands oder Europas bewegst gibt es tausend Dinge zu entdecken.

 

4 Werde Minimalist

Lass mich dir ein Geheimnis verraten: Du benötigst weniger Zeug, als du glaubst. Digitale Nomaden wissen das längst. Sie besitzen nur so viel, wie sie wirklich brauchen. Alles andere würde sie auch nur unnötig auf ihren Reisen belasten.

Doch auch wenn du eine Homebase hast, heißt das nicht, dass du sie mit Krempel vollstopfen musst. Ich hab selbst bei mir kräftig ausgemistet. Obwohl ich viel weniger besitze als noch vor ein paar Monaten fühle ich mich besser denn je. Ich hab viel mehr Platz, mehr Luft zum Atmen. Hab keine Angst vor Whitespace in deiner Wohnung. Wenn du dich an diese Art Klarheit gewöhnt hast, willst du nie wieder was anderes.

 

5 Lerne neue Menschen kennen und baue dir ein Netzwerk auf

Digitale Nomaden sind oft ständig woanders. Sie treffen ständig neue Menschen. Auch wenn du eine Homebase hast, solltest du den Kontakt mit neuen Menschen suchen. Du lernst interessante neue Projekte und Perspektiven kennen, findest Freunde und manchmal Geschäftspartner.

Reise zu Messen und Veranstaltungen, auch wenn, oder erst Recht wenn, die mal weiter weg von deinem Zuhause sind. Geh auf Barcamps in ganz Deutschland. Reise in Hostels oder gesellige Hotels und unterhalte dich mit den Menschen an der Bar. Buche eine Gruppenreise. Oder noch besser, reise allein. Wenn du allein unterwegs bist, wirst du erst Recht oft von anderen Menschen angesprochen.

Wichtig ist, hab keine Angst mit anderen Menschen zu reden. Mir fällt das auch nicht immer leicht, da ich eigentlich ziemlich introvertiert bin. Aber Übung macht den Meister.

 

6 Wirf deinen Plan auch mal über den Haufen und finde neue Wege um Probleme zu lösen

Digitale Nomaden

Digitale Nomaden sind Meister im Improvisieren. In Indien ist grade jetzt Stromausfall, wo das Skype-Meeting ansteht? Der Flug zum nächsten Reiseziel wurde kurzerhand gecancelt, dabei ist das Apartment im nächsten Land schon gebucht?

Jammern hilft nichts. Das einzige, was in diesem Fall zu tun ist, ist eine Lösung zu finden. Ich hab mal meinen Rucksack in einem Bus in Dublin vergessen. Darin war mein Geldbeutel inklusive Ausweis. Ich hatte nur 3 Tage Aufenthalt in Dublin. Wie sollte ich da also einen neuen Ausweis für den Rückflug beantragen?

Plan B musste her. Meine Improvisationslösung bestand darin, mich durch ganz Dublin und dutzende Fundbüros zu suchen und etliche Menschen zu fragen. Bis ich schließlich am Rand der Stadt das richtige Busterminal fand und meinen Rucksack samt Ausweis in Empfang nehmen konnte.

 

7 Hör nie auf zu lernen

Digitale Nomaden sind immer am Puls der Zeit. Was gibt es Neues? Was kann mir mein Leben noch einfacher machen? Wie kann ich noch effektiver arbeiten? All das solltest du auch tun. Lese so viel wie möglich. Bilde dich weiter. Sprich mit Menschen. Geh zu Vorträgen und vor allem: Bleib neugierig aufs Leben!

 

8 Wenn es dir an einem Ort nicht mehr gefällt, zieh um

Wer sagt, nur weil du kein Digitaler Nomade bist musst du an einem Ort bleiben? Ich bin schon sehr oft umgezogen in meinem Leben. Daher bleibe ich auch gerne in meiner Mietwohnung, statt mich der saarländischen Tradition anzuschließen und mir ein Eigenheim zu kaufen. Ich bleibe hier an diesem Ort, so lange es mir gefällt. Wenn der Tag kommt an dem ich woanders wohnen möchte, kann ich meine Sachen packen und gehen.

 

9 Erfahre wie großartig es ist, Zeit mit sich selbst zu verbringen

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Für mich ist es elementar und lebensnotwendig, ab und zu allein zu sein. Dann gehöre ich ganz mir selbst und meinen Gedanken. Ich komme zur Ruhe, kann ganz ich selbst sein und meine Kreativität ohne Ablenkung fließen lassen. Ich bin gerne mit anderen Menschen zusammen. Wenn ich allerdings zu lange andere Menschen um mich herum habe, werde ich kribbelig. Dann muss ich mich eine Weile zurückziehen und allein sein, um meine Batterien aufzuladen.

Das betrifft nicht nur Freunde, auch meine Familie kennt das. Deshalb bin ich nicht oft über Nacht dort. Wenn doch, dann schnappe ich mir zwischendurch ein Buch und ziehe mich ein paar Stunden in eine ruhige Ecke zurück.

Für andere Menschen wirkt das Alleinsein bedrohlich. Sie verwechseln Alleinsein mit Einsamkeit. Sie befürchten, dass es langweilig ist, wenn niemand da ist. Aber in deinen Kopf passt ein ganzes Universum an Fantasie. Wie kann es da langweilig werden?

Zudem kannst du dich nur selbst kennenlernen, wenn du in dich hineinhörst. Das geht aber nicht wenn ständig andere Menschen da sind, die dich ablenken.

 

10 Hör nicht drauf wenn andere schlecht über dich reden

Andere Menschen finden oft tausend Gründe, dich runterzuziehen. Digitale Nomaden kennen das, weil ihnen oft vorgeworfen wird sie würden vor etwas davonlaufen. Auch du hörst sicher etliche Meinungen, warum du dein Leben anders leben solltest. Vergiss das alles. Wichtig ist nur, mit was du dich gut fühlst und was für dich funktioniert. Nur darauf solltest du Rücksicht nehmen. Das mag egoistisch klingen. Aber ist es nicht genauso egoistisch, anderen Menschen seinen Lebensstil aufzuzwingen? Im Endeffekt bringt es dir gar nichts, übertrieben Rücksicht auf das Gerede von anderen zu nehmen. Außer dass du dich so verbiegst dass du irgendwann in den Spiegel blickst und die Person nicht erkennst, die du siehst.

In deinem Leben solltest du das Drehbuch selbst schreiben und gleichzeitig der Hauptdarsteller sein.

 

11 Finde deinen eigenen Weg und trau dich, ihn zu gehen

Digitale Nomaden

Meine Mom hat mir mal eine Karte zum Geburtstag geschenkt auf der folgendes Zitat steht:

Es gibt in der Welt einen einzigen Weg , auf welchem niemand gehen kann außer dir: wohin er führt? Frage nicht, gehe ihn. (Nietzsche)

Das war eine der schönsten Karten die ich je bekommen habe, weil die Worte eine solche Wahrheit beinhalten.

 

12 Wenn jemand sagt das geht nicht, mach’s trotzdem

Alle sagten: Das geht nicht. Da kam einer der wusste das nicht und hats einfach gemacht.

  • J.K Rowling wurde 12x von Herausgebern zurückgewiesen, bevor Harry Potter und der Stein der Weisen akzeptiert wurde
  • Walt Disney wurde 302x zurückgewiesen, bevor er die Finanzierung für das erste Disneyland bekam
  • Vincent van Gogh hat während seines Lebens nur ein einziges Bild verkauft – an einen Freund. Trotzdem malte er weiter und es entstanden über 800 Gemälde. Das teuerste ist heute über 129 Mio. Euro wert.

 

Ich habe nicht versagt. Ich habe 10.000 Wege entdeckt, die zu keinem Ergebnis führen. (Edison)

 

13 Reise langsamer

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Ich weiß, du hast nur eine bestimmte Anzahl Urlaubstage und willst sie bestmöglich nutzen. Du willst so viel sehen wie möglich. Aber mal ehrlich, fühlst du dich dadurch wirklich erholt wenn du wieder zu Hause bist? Kannst du das was du siehst wirklich genießen, während du im Kopf schon planst wo es morgen hingeht? Wohl kaum. Daher bleibe beim Reisen ruhig auch mal lange an einem Ort. Reise mit Bus und Bahn. Tauche wirklich ein in die Umgebung. Entdecke die Stadt, die Menschen, das Essen und das Nachtleben. Wenn du nicht alle Sehenswürdigkeiten abklapperst, who cares? Dafür kommst du wunderbar entspannt aus dem Urlaub mit vielen Entdeckungen und Geschichten im Gepäck.

Einziger Nachteil: Wenn du dich so langsam richtig eingelebt hast, musst du schon wieder nach Hause. Aber wer hindert dich daran, im nächsten Urlaub wiederzukommen?

 

14 Lerne mit einem bestimmten Budget auszukommen

Wer reisen will, muss mit dem Geld haushalten. Selbst bei langsamem Reisen in günstigeren Ländern reicht das Geld nicht ewig. Aber auch wenn du zu Hause bist und 9-to-5 arbeitest, hast du nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung. Lerne mit deinem Gehalt auszukommen, ohne ständig in den Dispo zu rutschen. Bezahle direkt, anstatt auf Raten. Wenn du das nicht kannst, spar dir das Geld vorher an. Das solltest du sowieso tun.

Wenn du kannst, spar dir einen Teil auf lange Zeit an um für später vorzusorgen. Zudem solltest du zusätzlich noch etwas Geld zur Seite legen für ungeahnte Ausgaben oder fürs Reisen.

Ein guter Helfer ist die App Ausgaben Manger. Hier kannst du deine Ausgaben auflisten und bekommst anschaulich erklärt, wo bei dir das meiste Geld draufgeht. Dann siehst du auch, wo Einsparpotential besteht.

 

15 Lerne dein Leben selbst zu organisieren

Digitale Nomaden sind meist vollständig auf sich selbst gestellt. Sie müssen sich ihre Aufträge selbst an Land ziehen. Sie buchen sich ständig Flüge oder andere Transporte und Hotels. Sie checken, wo sie W-Lan finden und planen die sonstigen Aktivitäten am jeweiligen Urlaubsort. Sie koordinieren Termine oft über mehrere Zeitzonen und Ländergrenzen hinweg und richten sich nach Deadlines, die sie sich teilweise selbst setzen.

All das verlangt viel Organisationstalent. Auch wenn du bei 9-to-5 manches an deinen Arbeitgeber abgeben kannst, ist es nie verkehrt so viel wie möglich in deinem Leben selbst zu planen. Das lässt dich die Zusammenhänge verstehen und schenkt dir zudem eine große Prise Selbstvertrauen.

Wie wär’s, wenn du damit anfängst deinen nächsten Urlaub selbst zu planen? Geh nicht ins Reisebüro und buch dich nicht in ein Clubhotel ein. Such dir selbst deinen Flug und dein Hotel oder Hostel. Kümmer dich selbst darum, wie du vom Flughafen zum Hotel, und wie du im Land oder der Stadt rumkommst.

Entscheide selbst, wann und wo du essen möchtest. Setze dir ein Budget für den Urlaub und versuch dich bestmöglich daran zu halten.

 

16 Fürchte dich nicht vor dem großen Unbekannten

Digitale Nomaden

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Wir lieben Dinge die uns vertraut sind. Routine gibt uns Sicherheit und alles was neu ist macht uns erst mal Angst.

Digitale Nomaden kennen diese Angst auch, aber sie lassen sich nicht einschüchtern sondern nutzen jede Veränderung als Chance. Wenn etwas schief geht, bedeutet das nur dass du weißt wie es nicht funktioniert.

Meist ist die Angst vor dem Hindernis größer als das Hindernis selbst. Was du tun kannst ist dich bestmöglich vorzubereiten. Sammele Infos, recherchiere, bleib neugierig.

Danach stelle dir ein Worst Case Szenario vor. Was ist das schlimmste was passieren kann, wenn wirklich alles schief geht. Meist stellst du fest dass selbst wenn der schlimmste Fall eintritt, die Welt nicht untergeht.

 

17 Erweitere deinen Horizont

Du umgibst dich als 9-to-5 meist mit Menschen die so ähnlich denken und handeln wie du. Zumindest siehst du diese Menschen jeden Tag. Du kennst sie und ihre Denkmuster.

Digitale Nomaden lernen ständig neue Menschen kennen. Sie arbeiten mit verschiedenen Kulturkreisen zusammen und bereisen zig Länder. In jedem Teil der Welt herrschen andere Sitten und was wir als unhöflich erachten ist woanders Normalität.

Hör auf in festgestrickten Denkmustern zu leben. Vergiss alle Vorurteile, die du irgendwo gehört hast. Wenn du mit Menschen anderer Kulturkreise zu tun hast, informier dich vorher über die Dos und Don’ts. Oder frag einfach! Tausche dich mit anderen Menschen aus und lerne sie kennen. Selbst wenn du mal ins Fettnäpfchen trittst, kann man vieles mit einem Lächeln und einer Entschuldigung wieder beheben.

 

18 Lerne, gelassen zu bleiben

Uns Deutschen sagt man Pünktlichkeit und Disziplin nach. Zuspätkommen gilt als Todsünde, Liefertermine müssen eingehalten werden und Handeln wird als unhöflich erachtet. In anderen Ländern ist das längst nicht der Fall. Digitale Nomaden wissen das.

Termine werden viel flexibler gesetzt. Es kann durchaus passieren, dass Meetingteilnehmer erst eine halbe Stunde später erscheinen. Behördengänge können ewig dauern und Reisepläne werden über den Haufen geworfen, oder ganz gecancelt. Natürlich ohne dich darüber zu informieren.

Da heißt es, einfach gelassen bleiben. Plane dir stets genug Puffer bei Terminen ein und bleib entspannt, wenn etwas nicht so funktioniert. Es gibt immer einen Plan B, auch wenn du ihn manchmal selbst entwickeln musst.

 

19 Versuche dich am Paperless Office

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Wie viel Papier verbrauchst du am Tag? Digitale Nomaden haben ihr Büro bis ins kleinste Detail digitalisiert. Selbst die Post wird ihnen in digitaler Form zugeschickt. Versuch ebenfalls, deine Arbeit so gut wie möglich am PC zu gestalten. Damit sparst du Papier, hast mehr Ordnung und findest schneller was du suchst.

Im besten Fall hast du deine Arbeitsunterlagen immer dort, wo du sie brauchst. Wenn du zum Beispiel deine Unterlagen bei Dropbox speicherst.

Zudem kannst du Teamdokumente evtl. in einem Cloudserver speichern so dass alle Teammitglieder darauf zugreifen können.

 

20 Richte dir feste Gewohnheiten ein

Digitale Nomaden

Digitale Nomaden müssen ihr Leben selbst organisieren. Sie haben niemanden, der ihnen sagt wann sie arbeiten, wann sie schlafen oder essen sollen. Daher brauchen sie ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Am besten geht das, wenn sich feste Gewohnheiten einrichten. Der Körper und auch der Kopf gewöhnen sich daran und es fällt leichter, die Disziplin aufrecht zu erhalten.

Genauso kannst du es mit deinen Gewohnheiten halten. Setz dir feste Zeiten für Sport, für deine Mahlzeiten, für deine Hausaufgaben, für Zeiten in denen du dich weiterbildest. Was auch immer. Du wirst feststellen, dass es dir leichter fällt diese Gewohnheiten beizubehalten. Selbst wenn es irgendwann mal anstrengend wird und nicht immer nur Spaß und Regenbogen ist.

 

21 Hör auf deinen Körper

Digitale Nomaden leben und arbeiten so, wie es ihnen gefällt und gut tut. Sie arbeiten in der Zeit, in der sie am produktivsten sind, nicht dann wann eine Stechuhr es ihnen vorschreibt. Sie essen, wenn sie hungrig sind, schlafen wenn sie müde sind und nehmen sich Pausen, wenn sie welche brauchen.

Du kannst das auch. Klar hast du feste Arbeitszeiten. Aber denk drüber nach in wie fern du die vielleicht beeinflussen kannst. Kannst du früher anfangen? Oder später? Kannst du an einem Tag länger arbeiten und dafür an einem anderen Tag früher nach Hause?

Oder überleg dir, wie deine Leistungskurve während deines Arbeitstages aussieht. Wenn du zum Beispiel morgens noch frisch und kreativ bist, kannst du in diesen Zeitraum erst mal richtig produktiv sein. Bearbeite dann nur wichtige E-Mails, die sofort eine Antwort benötigen. Wenn du nach der Mittagspause im Foodkoma bist, kannst du dich um Arbeiten wie Ablage etc. kümmern.

Beobachte dich einfach mal ein paar Tage selbst und du wirst herausfinden, wann deine Hochs und Tiefs sind.

Aber dein Körper kann dir noch mehr sagen. Wenn du dich nicht wohl fühlst, Verspannungen oder Schmerzen hast, ist das ein Zeichen dass du etwas ändern solltest. Entweder an deiner Ernährung, an deinem Sportprogramm oder deinem Stresslevel.

 

22 Schaffe dir einen Ausgleich zur Arbeit

Das dient sowohl dazu, um deinen Körper fit zu halten als auch deinen Kopf von frei zu kriegen. Bei mir funktioniert Klettern für den Körper und Musik für den Kopf ganz gut. Aber ich hab in letzter Zeit so viel von Yoga gelesen, dass ich das auch sehr gerne mal ausprobieren will.

 

23 Reise mit weniger Gepäck

Reisen nur mit Handgepäck geht. Ich hab das selbst schon auf meinem Trip nach Belgrad getestet. Es ist nicht nur leichter, sondern macht Spaß. Schon allein weil das Anstehen am Gepäckband entfällt. Zudem passt es auch zu meiner neuen liebgewonnenen Minimalismus-Einstellung.

Welche dieser Tipps wendest du schon an? Oder hast du noch weitere Ideen?

6 Responses
    1. Sarah

      Hey Falco,
      stimmt. Stift und Papier habe ich auch immer dabei. Damit werden die Ideen schnell notiert bevor sie wieder verloren gehen.

  1. Hey Sarah,

    super toller Post. Ich stimme dir bei jedem einzelnen Punkt zu. Es gibt so viele Dinge im Leben zu lernen, sei es von digitalen Nomaden, Reisenden oder einfach Menschen, die einem über den Weg laufen! 😉 Das wichtigste ist einfach, nicht zu stagnieren. Seine Augen und Ohren offen zu halten und zu lernen, nie damit aufzuhören. Leider passiert das oft bei Menschen in einem 9 to 5 Job. Sie fühlen sich „sicher“ und stagnieren und dann wird ihnen gekündigt und sie fallen in ein Loch. Wenn man offen bleibt, hat man viel mehr Möglichkeiten und kann schneller umschalten auf was Neues.
    Mach weiter so mit deinem Blog.
    Beste Grüße aus der Dominikanischen Republik.
    Marcus

    1. Sarah

      Hey Marcus,
      danke dir. Ich finde du hast so recht. Stagnation ist das Schlimmste. Ich bin zwar auch ein 9-to-5 doch trotzdem versuche ich ständig was Neues zu lernen und auszuprobieren. Ich versuche auch immer offen für neue Möglichkeiten zu bleiben. Dadurch ist sind mir schon viele großartige Dinge passiert und ich hab fantastische Menschen getroffen.
      Danke dir für deinen lieben Kommentare und alles Gute für dich.

  2. Hey Sarah,

    coole Zusammenfassung. Über diese ganzen Punkte habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Da kann man sich gleich an die eigene Nase fassen und an sich noch arbeiten.

    Grüße

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Ich bin Sarah. Musikerin, Nerd und hazeleyednerd in Person. Wenn du mehr über mich erfahren willst, kannst du das hier tun.

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